Energieausweis in Berlin-Lichtenberg
In keinem Bezirk gehören so viele Wohngebäude der öffentlichen Hand wie in Lichtenberg: 4.271. Die Großsiedlungen Fennpfuhl und Hohenschönhausen hängen an der Fernwärme, in Karlshorst und Rummelsburg sieht der Bestand völlig anders aus.
Bedarfsausweis ab 119,90 €
Lieferung in 24 Stunden
Bausubstanz im Bezirk
Drei Baualtersklassen prägen den Bestand. Sie entscheiden darüber, ob Wahlrecht besteht und wie belastbar die Verbrauchsdaten sind.

Plattenbau in Typenbauweise, vollständig fernwärmeversorgt, in den neunziger Jahren überwiegend gedämmt.
Villen, Landhäuser und Gründerzeitzeilen – hier sitzen die Bedarfsausweis-Fälle des Bezirks.
Neubauquartier am Wasser mit moderner Anlagentechnik und guten Kennwerten.
Welche Ausweisart hier typisch ist
Im Plattenbau ist der Verbrauchsausweis der Standardfall: mehr als fünf Wohneinheiten, ein Versorger, eine Abrechnung. Der modernisierte Bestand der kommunalen Unternehmen erreicht dabei häufig gute Kennwerte.
In Karlshorst stehen dagegen freistehende Häuser mit ein bis vier Wohneinheiten, oft aus der Zeit vor 1945. Ohne Sanierungsnachweis führt dort kein Weg am Bedarfsausweis vorbei.
Verbrauchsausweis, ab 69,90 €
Bedarfsausweis, ab 119,90 €
Der Bezirk in Zahlen
Große Mehrfamilienhäuser sind in Berlin der am besten gedämmte Gebäudetyp: 33 % haben eine nachträglich gedämmte Fassade, gegenüber 12 % bei kleineren Mehrfamilienhäusern.
Bauantragsdatum nachweisen
An dieser einen Angabe hängt die ganze Regel: Bei bis zu vier Wohneinheiten und Bauantrag vor dem 1.11.1977 ist der Bedarfsausweis Pflicht. Maßgeblich ist der Bauantrag, nicht die Fertigstellung – dazwischen liegen oft ein bis zwei Jahre.
Das Bauaktenarchiv im Stadtentwicklungsamt verwahrt die Bauakte Ihres Gebäudes. Einsicht bekommen Eigentümer auf Antrag, in der Regel gegen Gebühr.
Mit 4.271 kommunalen Wohngebäuden hat Lichtenberg den größten öffentlichen Bestand Berlins – dort liegen Baujahr und Unterlagen bei der Verwaltung. Privat wird es in Karlshorst, wo Villen und Landhäuser stehen, und bei den 8.631 Wohngebäuden in Privateigentum. Für die ist das Bauantragsdatum die entscheidende Angabe; wer es nicht in den Unterlagen findet, beantragt Einsicht in die Bauakte beim Bauaktenarchiv im Stadtentwicklungsamt.
Kaufvertrag, Teilungserklärung, Baubeschreibung oder Unterlagen der Voreigentümer nennen das Datum oft schon.
Sie enthält den Bauantrag im Original. Der Antrag auf Einsicht läuft über das Bezirksamt, in dem das Gebäude liegt.
Auch ohne exaktes Datum lässt sich der Fall meist einordnen – schreiben Sie uns, was Sie haben.
Häufige Fragen aus Lichtenberg
Was Eigentümer in diesem Bezirk am häufigsten wissen wollen.
Frage stellenIch wohne in einem kommunalen Bestand – muss ich selbst etwas tun?
In der Regel nicht. Der Ausweis gilt dem Gebäude, und bei 4.271 kommunalen Wohngebäuden – dem Höchstwert aller Bezirke – führt ihn das Wohnungsunternehmen. Erst wenn Sie eine Eigentumswohnung in einem solchen Haus verkaufen, brauchen Sie ihn selbst: dann bei der Verwaltung anfordern, statt neu ausstellen zu lassen.
Villa oder Landhaus in Karlshorst vor 1977 – welcher Ausweis?
Der Bedarfsausweis ab 119,90 €. Diese Häuser haben fast immer weniger als fünf Wohneinheiten, damit greift die 1977-Regel, sofern nicht nachweisbar auf WSchVO-Niveau saniert wurde. Der Bedarfsausweis bringt dafür Modernisierungsempfehlungen mit, die bei unsanierten Altbauten den eigentlichen Nutzen ausmachen.
Was gilt für die Neubauten in Rummelsburg?
Lichtenberg hatte 2023 mit plus 2,1 Prozent den stärksten Wohnungszuwachs Berlins. Für Neubauten entsteht der Bedarfsausweis bereits als Nachweis in der Bauplanung – fragen Sie zuerst beim Bauträger danach. Liegen drei Jahre Verbrauch vor, ist später auch der Verbrauchsausweis ab 69,90 € möglich.
Energieausweis für Ihr Objekt in Lichtenberg
Zwei Fragen klären, welche Ausweisart zulässig ist. Lieferung in 24 Stunden.
